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Töpferkunst

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Die Königsbrücker Madonna Drucken E-Mail

Am Anfang stand die Idee, für den ältesten Deutschen Weihnachtsmarkt, den Dresdener Striezelmarkt, etwas ganz besonderes aus Ton herzustellen.

Die künstlerische Leitung der Agentur Art-Promotion sprach Herrn Uwe Stephan (Königsbrücker Hobbymaler) an, noch einmal etwas ganz außergewöhnliches zur Präsentation am 1. Advent herzustellen. (Bereits im Vorjahr hatte Herr Stephan an der Weihnachtskrippe aus Pulsnitzer Pfefferkuchen mitgearbeitet.)

Mit seiner Madonna-Idee kam Herr Stephan in die Töpferei Frommhold, Königsbrück, und hatte bereits erste Vorstellungen zur Verwirklichung des Kunstwerkes.

Das war im März 2005 und eigentlich noch genügend Zeit zur Planung und Umsetzung der Idee.

Grundsätzlich musste gewährleistet sein, dass die Produktion in der Töpferei Frommhold regulär weiterlaufen konnte; die Idee an diesem Ort aber auch am besten zu verwirklichen war. Ende September gab es jedoch immer noch kein Modell.

Die große Unterstützung kam dann vom Keramiker Herrn Karsten Piller, Königsbrück, und dem Keramiker Steffen Kern, Elstra. Beide hatten schon im Vorfeld in einer Werkstatt der Oberlausitz praktische Erfahrungen auf diesem keramischen Gebiet gemacht. So langsam nahm die Madonna unter Mitwirken der genannten vier Männer an Gestalt an.

Ein großes keramisches Wandbild (240 cm x 190 cm) und ca. 230 kg schwer wurde aus 152 Einzelteilen geschaffen und bei 1150° Celsius im Ofen der Töpferei Frommhold gebrannt.

Der Brand gelang, allen war die Erleichterung anzusehen und eigentlich konnte nichts mehr schief gehen; doch wohin mit dem Bild nach der Vorstellung auf dem Striezelmarkt am 1. Advent?

Plötzlich ward der Gedanke geboren, dieses Bild nach Piacenza (90 km südlich von Mailand) zu bringen, an den Ort, an dem August III. von Sachsen das Bild 1754 einem verarmten Kloster abgekauft hatte.

Der örtliche Italiener wurde beauftragt, in diesem Ort das Kloster ausfindig zu machen und deren jetzige Oberhäupter anzurufen. Was würden sie zu so einer Schenkung sagen?

Der derzeitige Pater Don Guiseppe freute sich sehr über diese Geste aus Sachsen und lud uns Töpfer, Keramiker und Maler nach Piacenza ein. Dort wurde am 2. Advent unter großer Anteilnahme der Gemeinde und örtlicher Stadtparlamentarier das Bild geweiht.

Die Königsbrücker Madonna hat nun in der Kirche San Sisto in Piacenza neben der heiligen St. Barbara für immer ihren Platz gefunden

Töpferei Frommhold


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